Daily Trading Inspirations
Der tägliche Email-Newsletter
Warum gratis? Weil wir Sie damit von unserer Qualität überzeugen wollen!
Sichern Sie sich diese Top-Vorteile:
- Jörg Meyer ist Head of Trading bei TraderFox und schickt Ihnen jeden Tag eine spannende Trading-Idee
- Einer der besten Aktienprofis in Deutschland
- Besonderer Fokus liegt auf Aktien, die gerade gespielt werden.
- 100 % gratis
6 Aktuelle Ausgabe zur Ansicht!
Computacenter: Diese Tech-Aktie pulverisiert alle Erwartungen - warum der KI-Boom jetzt erst richtig zündet!
Liebe Leser,
Das heute veröffentlichte Trading-Update von COMPUTACENTER zum 1. Quartal mit neuen Management-Aussagen, aber keinen konkreten Zahlen, sprengt die optimistischsten Erwartungen der Analysten. Das wird den KI-Profiteur wieder antreiben und damit den Chart-Breakout auf das 52-Wochenhoch forcieren.
Der KI-Faktor: Infrastruktur als Wachstumsgarant
Computacenter profitiert unmittelbar von der physischen Aufrüstung der digitalen Welt. Die Nachfrage nach spezialisierter KI-Infrastruktur – von Hochleistungsservern bis hin zu komplexen Kühlsystemen – treibt das Segment der Technologie-Beschaffung in neue Dimensionen. Besonders die sogenannten Hyperscale-Kunden, also globale Cloud-Giganten, verlassen sich bei der Implementierung ihrer Rechenkapazitäten auf die Expertise von Computacenter. Da KI-Modelle immense Hardware-Ressourcen erfordern, wandelt sich das Unternehmen zum unverzichtbaren Zulieferer für die KI-Revolution. Die abgeschlossenen KI-Großprojekte im Vereinigten Königreich sind hierbei erst die Vorboten einer globalen Welle.
Q1-Update: Momentum deutlich über Erwartungen
Die Zahlen für das 1. Quartal bis zum 31. März 2026 zeichnen ein Bild von extremer Stärke. Das Segment der Technologie-Beschaffung verzeichnete eine regelrechte Umsatz-Explosion und wuchs signifikant stärker als im Vorjahr, was primär auf das Geschäft mit Hyperscalern in Nordamerika und dem Vereinigten Königreich zurückzuführen ist. Parallel dazu sorgte ein starkes organisches Wachstum bei den professionellen Dienstleistungen für ein Ertragsplus in der Dienstleistungsmarge, wodurch ein Rückgang bei den Managed Services mehr als ausgeglichen werden konnte. Angesichts dieses Momentums hat das Management die Prognose angehoben und erwartet nun ein Jahresergebnis, das bequem über den Markterwartungen liegen wird, da das starke erste Halbjahr mögliche makroökonomische Unsicherheiten bereits jetzt kompensiert. Gestützt wird dieser Ausblick durch einen Auftragsbestand auf Rekordniveau; trotz bestehender Lieferengpässe bei Hardware-Komponenten ordern Kunden ihre IT-Produkte aufgrund der hohen Nachfrage strategisch weit im Voraus.
Fazit: Der Bulle nimmt wieder Fahrt auf
Die heutige Nachricht ist der Katalysator, um den charttechnischen Ausbruch auf das 52-Wochenhoch nachhaltig zu bestätigen. Mit einem KGV27e von weiterhin moderaten 18 verfügt der KI-Profiteur über weiteres Potenzial. Trader können daher auf eine Fortführung des Aufschwungs setzen.
Der KI-Faktor: Infrastruktur als Wachstumsgarant
Computacenter profitiert unmittelbar von der physischen Aufrüstung der digitalen Welt. Die Nachfrage nach spezialisierter KI-Infrastruktur – von Hochleistungsservern bis hin zu komplexen Kühlsystemen – treibt das Segment der Technologie-Beschaffung in neue Dimensionen. Besonders die sogenannten Hyperscale-Kunden, also globale Cloud-Giganten, verlassen sich bei der Implementierung ihrer Rechenkapazitäten auf die Expertise von Computacenter. Da KI-Modelle immense Hardware-Ressourcen erfordern, wandelt sich das Unternehmen zum unverzichtbaren Zulieferer für die KI-Revolution. Die abgeschlossenen KI-Großprojekte im Vereinigten Königreich sind hierbei erst die Vorboten einer globalen Welle.
Q1-Update: Momentum deutlich über Erwartungen
Die Zahlen für das 1. Quartal bis zum 31. März 2026 zeichnen ein Bild von extremer Stärke. Das Segment der Technologie-Beschaffung verzeichnete eine regelrechte Umsatz-Explosion und wuchs signifikant stärker als im Vorjahr, was primär auf das Geschäft mit Hyperscalern in Nordamerika und dem Vereinigten Königreich zurückzuführen ist. Parallel dazu sorgte ein starkes organisches Wachstum bei den professionellen Dienstleistungen für ein Ertragsplus in der Dienstleistungsmarge, wodurch ein Rückgang bei den Managed Services mehr als ausgeglichen werden konnte. Angesichts dieses Momentums hat das Management die Prognose angehoben und erwartet nun ein Jahresergebnis, das bequem über den Markterwartungen liegen wird, da das starke erste Halbjahr mögliche makroökonomische Unsicherheiten bereits jetzt kompensiert. Gestützt wird dieser Ausblick durch einen Auftragsbestand auf Rekordniveau; trotz bestehender Lieferengpässe bei Hardware-Komponenten ordern Kunden ihre IT-Produkte aufgrund der hohen Nachfrage strategisch weit im Voraus.
Fazit: Der Bulle nimmt wieder Fahrt auf
Die heutige Nachricht ist der Katalysator, um den charttechnischen Ausbruch auf das 52-Wochenhoch nachhaltig zu bestätigen. Mit einem KGV27e von weiterhin moderaten 18 verfügt der KI-Profiteur über weiteres Potenzial. Trader können daher auf eine Fortführung des Aufschwungs setzen.
Verbio: Profiteur der hohen Ölpreise - kommt bald E20?
Liebe Leser,
Der Ölpreis steigt um 2 %. Brent klettert in Richtung der 105 USD je Barrel, weil die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Das ist der wesentliche Belastungsfaktor für den deutschen Aktienmarkt. Der Profiteur? VERBIO!
Nach einer kurzen Konsolidierung meldet sich Verbio mit dem Ausbruch und der Trendfolge zurück. Die Logik: Der aktuelle Preisschock am Rohölmarkt, befeuert durch die anhaltende Hormus-Krise, verschiebt die Wirtschaftlichkeit signifikant zugunsten von Biokraftstoffen. E10 bietet gegenüber Super einen Preisvorteil an der Tankstelle, den Verbraucher angesichts der wachsenden Belastungen nutzen. Damit erhöht sich die Nachfrage bei Verbio. Nun will die EU-Kommission europaweit den neuen Billig-Kraftstoff E20 einführen. Er gilt als Hoffnungsschimmer für die hohen Kraftstoffpreise. Hersteller wie Mercedes und BMW haben den Kraftstoff für neuer Motoren freigegeben.
Das Management hat bereits reagiert und die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 auf 100 Mio. Euro bis 140 Mio. Euro angehoben. „Die rasant steigenden Kraftstoffpreise sind für uns außerordentlich vorteilhaft. Die starke Nachfrage nach emissionsarmen Biokraftstoffen sorgt für anhaltend hohe Absatzpreise.“, so der CEO in einer jüngsten Stellungnahme. Verbio fungiert derzeit als Hedge auf den Ölpreis. Solange die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Versorgungssicherheit bedrohen und die Ölpreise hochhalten, bleibt das Aufwärtspotenzial intakt.
Nach einer kurzen Konsolidierung meldet sich Verbio mit dem Ausbruch und der Trendfolge zurück. Die Logik: Der aktuelle Preisschock am Rohölmarkt, befeuert durch die anhaltende Hormus-Krise, verschiebt die Wirtschaftlichkeit signifikant zugunsten von Biokraftstoffen. E10 bietet gegenüber Super einen Preisvorteil an der Tankstelle, den Verbraucher angesichts der wachsenden Belastungen nutzen. Damit erhöht sich die Nachfrage bei Verbio. Nun will die EU-Kommission europaweit den neuen Billig-Kraftstoff E20 einführen. Er gilt als Hoffnungsschimmer für die hohen Kraftstoffpreise. Hersteller wie Mercedes und BMW haben den Kraftstoff für neuer Motoren freigegeben.
Das Management hat bereits reagiert und die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 auf 100 Mio. Euro bis 140 Mio. Euro angehoben. „Die rasant steigenden Kraftstoffpreise sind für uns außerordentlich vorteilhaft. Die starke Nachfrage nach emissionsarmen Biokraftstoffen sorgt für anhaltend hohe Absatzpreise.“, so der CEO in einer jüngsten Stellungnahme. Verbio fungiert derzeit als Hedge auf den Ölpreis. Solange die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Versorgungssicherheit bedrohen und die Ölpreise hochhalten, bleibt das Aufwärtspotenzial intakt.
First Solar: China will die US-Solarkonkurrenz mit neuen Exportregeln schachmatt setzen. Doch dieses Solarunternehmen ist der lachende Dritte!
Liebe Leser,
Ein aktueller Bericht von „Reuters“ signalisiert eine Zäsur in der globalen Energiewende. Peking erwägt Exportbeschränkungen für hochentwickelte Produktionsanlagen zur Herstellung von Solarzellen. Im Visier stehen insbesondere Maschinen für die Heterojunction-Technologie (HJT) und TOPCon-Verfahren - das technologische Rückgrat der nächsten Generation von Silizium-Solarmodulen. Während diese Nachricht US-Projektentwickler, junge Fabrikinitiativen aber auch Tesla in Bedrängnis bringt, festigt sie die Ausnahmestellung eines Unternehmens: First Solar (FSLR)
Pekings Griff nach der Lieferkette
China kontrolliert derzeit rund 80 % der weltweiten Solar-Lieferkette. Die geplanten Beschränkungen sind eine direkte Antwort auf die US-Bemühungen, mittels des Inflation Reduction Act (IRA) eine autarke Solarindustrie aufzubauen. Indem China den Export von High-End-Equipment limitiert, erhöht es die Eintrittsbarrieren für neue Akteure im Westen drastisch. US-Unternehmen, die auf kristallines Silizium setzen, stehen vor einem Dilemma. Sie müssen entweder auf weniger effiziente Maschinen ausweichen oder massive Verzögerungen bei der Inbetriebnahme ihrer Kapazitäten in Kauf nehmen.
First Solar: Der „Dünnschicht“-Burggraben
Hier trennt sich für Investoren die Spreu vom Weizen. First Solar ist kein gewöhnliches Solarunternehmen, es ist das einzige große Unternehmen weltweit, das im industriellen Maßstab auf die Dünnschicht-Technologie (Cadmium-Tellurid, CdTe) setzt. Für First Solar bedeuten Chinas möglicher Exportstopps keine operative Gefahr, sondern einen strategischen Wettbewerbsvorteil aus drei Gründen:
1. Technologische Autarkie: Da First Solar kein kristallines Silizium verwendet, benötigt das Unternehmen die nun sanktionierten HJT-Maschinen nicht. Ihre Produktionslinien basieren auf einer proprietären Architektur, die weitgehend unabhängig von chinesischem Spezial-Equipment funktioniert.
2. Relative Kostenführerschaft: Während Konkurrenten wie Tesla oder Start-ups mit steigenden Kosten für Ausrüstung und Ersatzteile aus Drittstaaten kämpfen, bleibt die Kostenstruktur von First Solar stabil. In einem Markt mit steigenden Modulpreisen weitet dies die Bruttomargen signifikant aus.
3. Maximale IRA-Profite: First Solar ist der primäre Profiteur der US-Subventionen. Da sie ihre Lieferkette bereits tief in den USA verwurzelt haben, erfüllen sie die „Domestic Content“-Anforderungen spielend, während die Konkurrenz ohne chinesische Maschinen Schwierigkeiten haben wird, ihre Fabriken überhaupt planmäßig hochzufahren.
Fazit
In einem Umfeld, in dem Solartechnik als nationale Sicherheitsfrage behandelt wird, fungiert First Solar als ultimativer geopolitischer Hedge. Während der Rest der Branche versucht, sich mühsam von Chinas Silizium-Dominanz zu emanzipieren, hat First Solar dieses Problem bereits technologisch gelöst. Zudem ist First Solar ein Profiteur vom Energiehunger, der durch das KI-Zeitalter entsteht. Das KGV26e beträgt nur 12 und sinkt per 2027 laut Factset-Konsens sogar auf 9. Nach der 25%igen Korrektur seit Anfang 2026 dürfte First Solar jetzt wieder ins Laufen kommen. Long-Chance!
Pekings Griff nach der Lieferkette
China kontrolliert derzeit rund 80 % der weltweiten Solar-Lieferkette. Die geplanten Beschränkungen sind eine direkte Antwort auf die US-Bemühungen, mittels des Inflation Reduction Act (IRA) eine autarke Solarindustrie aufzubauen. Indem China den Export von High-End-Equipment limitiert, erhöht es die Eintrittsbarrieren für neue Akteure im Westen drastisch. US-Unternehmen, die auf kristallines Silizium setzen, stehen vor einem Dilemma. Sie müssen entweder auf weniger effiziente Maschinen ausweichen oder massive Verzögerungen bei der Inbetriebnahme ihrer Kapazitäten in Kauf nehmen.
First Solar: Der „Dünnschicht“-Burggraben
Hier trennt sich für Investoren die Spreu vom Weizen. First Solar ist kein gewöhnliches Solarunternehmen, es ist das einzige große Unternehmen weltweit, das im industriellen Maßstab auf die Dünnschicht-Technologie (Cadmium-Tellurid, CdTe) setzt. Für First Solar bedeuten Chinas möglicher Exportstopps keine operative Gefahr, sondern einen strategischen Wettbewerbsvorteil aus drei Gründen:
1. Technologische Autarkie: Da First Solar kein kristallines Silizium verwendet, benötigt das Unternehmen die nun sanktionierten HJT-Maschinen nicht. Ihre Produktionslinien basieren auf einer proprietären Architektur, die weitgehend unabhängig von chinesischem Spezial-Equipment funktioniert.
2. Relative Kostenführerschaft: Während Konkurrenten wie Tesla oder Start-ups mit steigenden Kosten für Ausrüstung und Ersatzteile aus Drittstaaten kämpfen, bleibt die Kostenstruktur von First Solar stabil. In einem Markt mit steigenden Modulpreisen weitet dies die Bruttomargen signifikant aus.
3. Maximale IRA-Profite: First Solar ist der primäre Profiteur der US-Subventionen. Da sie ihre Lieferkette bereits tief in den USA verwurzelt haben, erfüllen sie die „Domestic Content“-Anforderungen spielend, während die Konkurrenz ohne chinesische Maschinen Schwierigkeiten haben wird, ihre Fabriken überhaupt planmäßig hochzufahren.
Fazit
In einem Umfeld, in dem Solartechnik als nationale Sicherheitsfrage behandelt wird, fungiert First Solar als ultimativer geopolitischer Hedge. Während der Rest der Branche versucht, sich mühsam von Chinas Silizium-Dominanz zu emanzipieren, hat First Solar dieses Problem bereits technologisch gelöst. Zudem ist First Solar ein Profiteur vom Energiehunger, der durch das KI-Zeitalter entsteht. Das KGV26e beträgt nur 12 und sinkt per 2027 laut Factset-Konsens sogar auf 9. Nach der 25%igen Korrektur seit Anfang 2026 dürfte First Solar jetzt wieder ins Laufen kommen. Long-Chance!
Robinhood: Arbeitet an einem Boden nach der Kurshalbierung. Warum die Bernstein-Analysten ein 80%iges Potenzial aufrufen!
Liebe Leser,
Aktuell arbeitet die ROBINHOOD-Aktie an einer Bodenbildung sowie einem Swing Low im Kontext des langfristigen Aufwärtstrends seit 2024. Die Story von Robinhood ist intakt – die Transformation zur Hausbank der Generation Z und zur Super-Finanz-App.
Banking-Durchbruch und operative Hebel
Das Team um CEO Vlad Tenev liefert derzeit operativ ab, wie man jüngst meldete. Ein zentraler Meilenstein ist der Durchbruch im Banking-Sektor. Die Einlagen von fast 100.000 zahlenden Kunden überschritten jüngst die Marke von 1,5 Mrd. USD. Besonders beeindruckend ist die Dynamik – allein in den letzten drei Wochen stiegen die Einlagen um rund 50 %. Tenev kommentierte den Fortschritt gewohnt enthusiastisch: „Das Team liefert auf Hochtouren ab“. Mit der „Gold Card“ (3 % Cashback) und frühem Gehaltszugriff schafft Robinhood einen „Lock-in-Effekt“, der das Ziel eines jährlichen Wachstums der Nettodepots von über 20 % untermauert. Parallel dazu schützt eine Effizienzsteigerung durch KI – 75 % der Service-Tickets werden automatisiert bearbeitet – die operativen Margen, während neue Assetklassen wie Prognosemärkte und Private Markets zusätzliche Erlösströme öffnen.
Warum Bernstein ein Potenzial von 80 % aufruft!
Die Analysten von Bernstein untermauern diesen Optimismus mit einer klaren „Outperform“-Einstufung und einem Kursziel von 130 USD. Das Fundament dieser bullischen These ist ein erwartetes Wachstum, das deutlich über den Markterwartungen liegt. Bernstein liegt bei den EPS-Schätzungen für 2026 rund 16 % über dem Konsens, getrieben durch eine Erholung im Krypto-Segment (+31 % vs. Konsens) und den Erfolg der Prognosemärkte (+30 % vs. Konsens). Trotz des jüngsten Drawdowns von über 50 % seit dem vierten Quartal 2025 bleibt das strukturelle Bild intakt. Robinhood steigert seinen Anteil am Retail-Trading-Umsatz (14 % in 2025 vs. 11 % in 2024) und besitzt bei einem aktuellen Marktanteil von nur 4 % am gesamten Brokerage-TAM einen gewaltigen Wachstumskorridor.
Bewertung und Ausblick
Mit einem KGV27e von 28 hat sich die Bewertung nach der jüngsten Korrektur deutlich normalisiert. Der Markt scheint die schwachen Q1-Zahlen bereits eingepreist zu haben, was den Blick auf die ab Q2 erwartete Erholung der Handelsvolumina freimacht. Wenn Robinhood die Dynamik im Banking beibehält und gleichzeitig die operative Skalierung durch KI vorantreibt, ist das aktuelle Niveau für langfristig orientierte Anleger ein attraktiver Einstiegspunkt in eine Wachstumsstory, die mittelfristig weitergehen wird.
Banking-Durchbruch und operative Hebel
Das Team um CEO Vlad Tenev liefert derzeit operativ ab, wie man jüngst meldete. Ein zentraler Meilenstein ist der Durchbruch im Banking-Sektor. Die Einlagen von fast 100.000 zahlenden Kunden überschritten jüngst die Marke von 1,5 Mrd. USD. Besonders beeindruckend ist die Dynamik – allein in den letzten drei Wochen stiegen die Einlagen um rund 50 %. Tenev kommentierte den Fortschritt gewohnt enthusiastisch: „Das Team liefert auf Hochtouren ab“. Mit der „Gold Card“ (3 % Cashback) und frühem Gehaltszugriff schafft Robinhood einen „Lock-in-Effekt“, der das Ziel eines jährlichen Wachstums der Nettodepots von über 20 % untermauert. Parallel dazu schützt eine Effizienzsteigerung durch KI – 75 % der Service-Tickets werden automatisiert bearbeitet – die operativen Margen, während neue Assetklassen wie Prognosemärkte und Private Markets zusätzliche Erlösströme öffnen.
Warum Bernstein ein Potenzial von 80 % aufruft!
Die Analysten von Bernstein untermauern diesen Optimismus mit einer klaren „Outperform“-Einstufung und einem Kursziel von 130 USD. Das Fundament dieser bullischen These ist ein erwartetes Wachstum, das deutlich über den Markterwartungen liegt. Bernstein liegt bei den EPS-Schätzungen für 2026 rund 16 % über dem Konsens, getrieben durch eine Erholung im Krypto-Segment (+31 % vs. Konsens) und den Erfolg der Prognosemärkte (+30 % vs. Konsens). Trotz des jüngsten Drawdowns von über 50 % seit dem vierten Quartal 2025 bleibt das strukturelle Bild intakt. Robinhood steigert seinen Anteil am Retail-Trading-Umsatz (14 % in 2025 vs. 11 % in 2024) und besitzt bei einem aktuellen Marktanteil von nur 4 % am gesamten Brokerage-TAM einen gewaltigen Wachstumskorridor.
Bewertung und Ausblick
Mit einem KGV27e von 28 hat sich die Bewertung nach der jüngsten Korrektur deutlich normalisiert. Der Markt scheint die schwachen Q1-Zahlen bereits eingepreist zu haben, was den Blick auf die ab Q2 erwartete Erholung der Handelsvolumina freimacht. Wenn Robinhood die Dynamik im Banking beibehält und gleichzeitig die operative Skalierung durch KI vorantreibt, ist das aktuelle Niveau für langfristig orientierte Anleger ein attraktiver Einstiegspunkt in eine Wachstumsstory, die mittelfristig weitergehen wird.
LPKF Laser: Co-Packaged Optics als Joker - wie Laser-Glas die Rechenzentren effizienter macht. Die Fantasie treibt die Aktie auf das 52-Wochenhoch!
Liebe Leser,
Bei den Aktien am 52-Wochenhoch sticht das Momentum von LPKF Laser heraus. Das Unternehmen liefert Präzisionswerkzeuge für die Elektronikfertigung, die Strukturierung von Solarzellen und das Laserschweißen von Kunststoffen. Während das Kerngeschäft 2025 mit einem Umsatz von 115,3 Mio. Euro (-6,2%) und einer bereinigten EBIT-Marge von 0,0% operativ stagnierte, verschiebt sich der Investment-Fokus in Richtung Halbleiter-Backend.
Die LIDE-Technologie: Enabler für den KI-Boom?
Im Zentrum der neuen Wachstumsstory steht die LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching). Diese ermöglicht die rissfreie Bearbeitung von Glassubstraten, die in der Chip-Industrie zunehmend organische Materialien ersetzen. Da die Miniaturisierung nach Moore’s Law an physikalische Grenzen stößt, gewinnen „Advanced Packaging“ und Chiplet-Architekturen an Bedeutung. Hier positioniert sich LPKF als strategischer Partner. Glas bietet überlegene elektrische und thermische Eigenschaften, die für Hochleistungschips in KI-Rechenzentren essenziell sind.
Besonderes Potenzial bietet das Feld der Co-Packaged Optics (CPO), das als entscheidender Hebel gilt, um den sogenannten „I/O-Flaschenhals“ in KI-Clustern zu überwinden. Vereinfacht gesagt: Während moderne KI-Chips extrem schnell arbeiten, ist der Datentransport zu ihnen oft zu langsam – vergleichbar mit einem Formel-1-Motor, der durch eine zu dünne Kraftstoffleitung ausgebremst wird. Dieser Stau beim Datenaustausch („Input/Output“) verhindert, dass KI-Systeme ihre volle Leistung entfalten. Hier setzt CPO an. Optische Verbindungen werden direkt in das Chipgehäuse integriert, um die herkömmlichen, langsamen und hitzeanfälligen elektrischen Leitungen durch Lichtleiter zu ersetzen. Glas ist hierfür das Material der Wahl, da es als verlustarmer Wellenleiter fungieren kann. LPKF besetzt hier eine Schlüsselrolle. Mit LIDE lassen sich nicht nur präzise Durchkontaktierungen realisieren, sondern auch komplexe Kavitäten für photonische integrierte Schaltkreise. Durch die Erweiterung des Portfolios um das „Singulation“ (Trennen) und das laserbasierte Bonden von Multilayer-Glas-Stacks dringt LPKF tief in die Wertschöpfungskette vor – ein strategischer Schritt, um den gesamten Fertigungsprozess des photonischen Packagings zu dominieren.
Der „North Star“ Plan soll die Margenschwäche beseitigen!
Um die chronische Ertragsschwäche zu überwinden, hat das Management das Transformationsprogramm „North Star“ gestartet. Trotz eines berichteten EBIT-Verlusts von 13,5 Mio. Euro im Jahr 2025 (belastet durch Abschreibungen und Restrukturierung) bleibt das mittelfristige Ziel ambitioniert. CEO Dr. Klaus Fiedler betont: „Die Zeichen für einen Durchbruch für Glas im Advanced Packaging werden immer deutlicher – die Frage ist nicht mehr, ob dieser Wandel stattfindet, sondern nur noch wann.“ Bis zum Jahr 2028 strebt LPKF eine zweistellige EBIT-Marge an. Die Finanzierung ist durch einen neuen Konsortialkredit bis 2028 gesichert. Sollte der Markthochlauf bei den Glas-Substraten wie erwartet erfolgen, könnte die aktuelle Phase der Restrukturierung rückblickend als das Fundament für eine Skalierung gewertet werden. Bisher ist LPKF Laser nur eine Wette, die durch konkrete Aufträge und ein wieder wachsendes Business untermauert werden muss. Eine erste Position kann dennoch stehen, da die Aktie nun entdeckt wird.
Die LIDE-Technologie: Enabler für den KI-Boom?
Im Zentrum der neuen Wachstumsstory steht die LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching). Diese ermöglicht die rissfreie Bearbeitung von Glassubstraten, die in der Chip-Industrie zunehmend organische Materialien ersetzen. Da die Miniaturisierung nach Moore’s Law an physikalische Grenzen stößt, gewinnen „Advanced Packaging“ und Chiplet-Architekturen an Bedeutung. Hier positioniert sich LPKF als strategischer Partner. Glas bietet überlegene elektrische und thermische Eigenschaften, die für Hochleistungschips in KI-Rechenzentren essenziell sind.
Besonderes Potenzial bietet das Feld der Co-Packaged Optics (CPO), das als entscheidender Hebel gilt, um den sogenannten „I/O-Flaschenhals“ in KI-Clustern zu überwinden. Vereinfacht gesagt: Während moderne KI-Chips extrem schnell arbeiten, ist der Datentransport zu ihnen oft zu langsam – vergleichbar mit einem Formel-1-Motor, der durch eine zu dünne Kraftstoffleitung ausgebremst wird. Dieser Stau beim Datenaustausch („Input/Output“) verhindert, dass KI-Systeme ihre volle Leistung entfalten. Hier setzt CPO an. Optische Verbindungen werden direkt in das Chipgehäuse integriert, um die herkömmlichen, langsamen und hitzeanfälligen elektrischen Leitungen durch Lichtleiter zu ersetzen. Glas ist hierfür das Material der Wahl, da es als verlustarmer Wellenleiter fungieren kann. LPKF besetzt hier eine Schlüsselrolle. Mit LIDE lassen sich nicht nur präzise Durchkontaktierungen realisieren, sondern auch komplexe Kavitäten für photonische integrierte Schaltkreise. Durch die Erweiterung des Portfolios um das „Singulation“ (Trennen) und das laserbasierte Bonden von Multilayer-Glas-Stacks dringt LPKF tief in die Wertschöpfungskette vor – ein strategischer Schritt, um den gesamten Fertigungsprozess des photonischen Packagings zu dominieren.
Der „North Star“ Plan soll die Margenschwäche beseitigen!
Um die chronische Ertragsschwäche zu überwinden, hat das Management das Transformationsprogramm „North Star“ gestartet. Trotz eines berichteten EBIT-Verlusts von 13,5 Mio. Euro im Jahr 2025 (belastet durch Abschreibungen und Restrukturierung) bleibt das mittelfristige Ziel ambitioniert. CEO Dr. Klaus Fiedler betont: „Die Zeichen für einen Durchbruch für Glas im Advanced Packaging werden immer deutlicher – die Frage ist nicht mehr, ob dieser Wandel stattfindet, sondern nur noch wann.“ Bis zum Jahr 2028 strebt LPKF eine zweistellige EBIT-Marge an. Die Finanzierung ist durch einen neuen Konsortialkredit bis 2028 gesichert. Sollte der Markthochlauf bei den Glas-Substraten wie erwartet erfolgen, könnte die aktuelle Phase der Restrukturierung rückblickend als das Fundament für eine Skalierung gewertet werden. Bisher ist LPKF Laser nur eine Wette, die durch konkrete Aufträge und ein wieder wachsendes Business untermauert werden muss. Eine erste Position kann dennoch stehen, da die Aktie nun entdeckt wird.
STMicro: Warum der Amazon-Aktionärsbrief bullisch für diesen AWS-Zulieferer ist!
Liebe Leser,
Die Aktie von STMICRO gehört zu den neuen Leader-Stocks unter den europäischen Chipwerten. Der neue Aktionärsbrief von Amazon-CEO (i) Jassy Andy ist ein Katalysator für den Aktienkurs des AWS-Zulieferers!
Die Entlarvung des KI-Skeptizismus
Der jüngste Aktionärsbrief von Amazon-CEO Andy Jassy hat die Märkte elektrisiert und eine 5%ige Rallye ausgelöst. Jassy adressierte die grassierenden Sorgen über eine potenzielle KI-Blase mit einer für einen Blue-Chip-Chef ungewöhnlichen Deutlichkeit. Er bezeichnete die Debatte um Überbewertung und mangelnde Rentabilität als unbegründet. „Ich habe die öffentliche Debatte darüber verfolgt, ob diese Technologie überbewertet ist, ob wir uns in einer ‚Blase‘ befinden und ob die Margen und die Kapitalrendite (ROIC) attraktiv sein werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Antworten – zumindest was Amazon betrifft – ‚nein‘, ‚nein‘ und ‚ja‘ lauten“, so Jassy zur Frage nach Blase und Renditepotenzial. Für das Jahr 2026 plant Amazon Investitionsausgaben (Capex) in der astronomischen Höhe von ca. 200 Mrd. USD. Entscheidend für Anleger: Dieser massive Kapitalabfluss ist kein „Schuss ins Blaue“, sondern durch milliardenschwere Verträge mit Schwergewichten wie OpenAI und Anthropic (dessen Run-Rates auf 30 Mrd. USD zusteuert) bereits weitgehend abgesichert.
Der Milliarden-Deal: STMicro im Herzen von AWS
Unser Musterdepotwert STMicro sicherte sich durch einen strategischen Milliarden-Deal vom Februar 2026 eine Schlüsselrolle in der AWS-Infrastruktur. STMicro agiert künftig als strategischer Hauptlieferant für die physische Compute-Ebene von AWS. Die Zusammenarbeit ist technologisch tief verwurzelt. Der Halbleiterhersteller liefert spezialisierte Lösungen für High-Bandwidth-Connectivity und hochperformante Mixed-Signal-Verarbeitung. In einer Welt, in der AWS seine Kapazität bis Ende 2027 verdoppeln will, wird die Energieeffizienz zur kritischen Währung. Hier punktet STMicro mit proprietären Analog- und Power-ICs, die essenziell für das thermische Management und die Stromversorgung der riesigen Serverfarmen sind. Damit könnten die KI-Erlöse von STMicro unterschätzt sein, die von rund 500 Mio. USD in 2026 auf gut 1 Mrd. USD in 2027 klettern sollten.
Fazit: Inferenz-Wachstum als Kurstreiber
Die Kursrallye der letzten Tage zeigt, dass die Capex-Sorgen einem neuen Realismus weichen: Die Nachfrage nach Inferenz – also der Anwendung von KI-Modellen – explodiert. Jassys Bestätigung, dass AWS-Kapazitäten so schnell monetarisiert werden, wie sie installiert werden können, macht STMicro zum direkten Profiteur dieser Expansion. Als Zulieferer für die intelligente Steuerung der physischen Infrastruktur sitzt das Unternehmen an einer Engstelle der globalen Cloud-Aufrüstung. Mit der abnehmenden Skepsis gegenüber den Investitionshöhen der Hyperscaler und der tiefen Integration in die AWS-Roadmap ist STMicro hervorragend positioniert, um seine Rolle als systemkritischer Halbleiterpartner in Kursgewinne umzumünzen.
Die Entlarvung des KI-Skeptizismus
Der jüngste Aktionärsbrief von Amazon-CEO Andy Jassy hat die Märkte elektrisiert und eine 5%ige Rallye ausgelöst. Jassy adressierte die grassierenden Sorgen über eine potenzielle KI-Blase mit einer für einen Blue-Chip-Chef ungewöhnlichen Deutlichkeit. Er bezeichnete die Debatte um Überbewertung und mangelnde Rentabilität als unbegründet. „Ich habe die öffentliche Debatte darüber verfolgt, ob diese Technologie überbewertet ist, ob wir uns in einer ‚Blase‘ befinden und ob die Margen und die Kapitalrendite (ROIC) attraktiv sein werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Antworten – zumindest was Amazon betrifft – ‚nein‘, ‚nein‘ und ‚ja‘ lauten“, so Jassy zur Frage nach Blase und Renditepotenzial. Für das Jahr 2026 plant Amazon Investitionsausgaben (Capex) in der astronomischen Höhe von ca. 200 Mrd. USD. Entscheidend für Anleger: Dieser massive Kapitalabfluss ist kein „Schuss ins Blaue“, sondern durch milliardenschwere Verträge mit Schwergewichten wie OpenAI und Anthropic (dessen Run-Rates auf 30 Mrd. USD zusteuert) bereits weitgehend abgesichert.
Der Milliarden-Deal: STMicro im Herzen von AWS
Unser Musterdepotwert STMicro sicherte sich durch einen strategischen Milliarden-Deal vom Februar 2026 eine Schlüsselrolle in der AWS-Infrastruktur. STMicro agiert künftig als strategischer Hauptlieferant für die physische Compute-Ebene von AWS. Die Zusammenarbeit ist technologisch tief verwurzelt. Der Halbleiterhersteller liefert spezialisierte Lösungen für High-Bandwidth-Connectivity und hochperformante Mixed-Signal-Verarbeitung. In einer Welt, in der AWS seine Kapazität bis Ende 2027 verdoppeln will, wird die Energieeffizienz zur kritischen Währung. Hier punktet STMicro mit proprietären Analog- und Power-ICs, die essenziell für das thermische Management und die Stromversorgung der riesigen Serverfarmen sind. Damit könnten die KI-Erlöse von STMicro unterschätzt sein, die von rund 500 Mio. USD in 2026 auf gut 1 Mrd. USD in 2027 klettern sollten.
Fazit: Inferenz-Wachstum als Kurstreiber
Die Kursrallye der letzten Tage zeigt, dass die Capex-Sorgen einem neuen Realismus weichen: Die Nachfrage nach Inferenz – also der Anwendung von KI-Modellen – explodiert. Jassys Bestätigung, dass AWS-Kapazitäten so schnell monetarisiert werden, wie sie installiert werden können, macht STMicro zum direkten Profiteur dieser Expansion. Als Zulieferer für die intelligente Steuerung der physischen Infrastruktur sitzt das Unternehmen an einer Engstelle der globalen Cloud-Aufrüstung. Mit der abnehmenden Skepsis gegenüber den Investitionshöhen der Hyperscaler und der tiefen Integration in die AWS-Roadmap ist STMicro hervorragend positioniert, um seine Rolle als systemkritischer Halbleiterpartner in Kursgewinne umzumünzen.