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Jörg Meyer
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6 Aktuelle Ausgabe zur Ansicht!

Aixtron strahlt Optimismus auf einer Investorenveranstaltung aus. Die Konsolidierung eröffnet eine neue Trading-Chance!

Liebe Leser,

In den USA haben sich Technologieaktien in dieser Woche eine Erholung begonnen. Am deutschen Markt kommen diese allmählich an. Aixtron ist für einen Trade interessant, denn an der Pivotal Price Line zeichnet sich ein Swing Low ab.

Die Pivotal Price Line resultiert von den Q1-Ergebnissen. Aixtron hatte anziehende Ordereingänge im Jahresverlauf in Aussicht gestellt. Bei MOCVD-Anlagen baute der Konzern die Marktführerschaft auf. Der Marktanteil beträgt nun 75%. MOCVD stellt das wichtigste Verfahren für die Herstellung von Verbindungshalbleitern auf GaN-Basis dar, die wiederum die Basis für LEDs sind. Analysten halten bei Aixtron bei MOCVD-Anlagen sogar eine vergleichbare Stellung, wie sie ASML bei der EUV-Technologie hat, für möglich. Positiv überraschen könnte die Nachfrage nach MOCVD-Anlagen wegen der zunehmenden Penetration von GaN-, SiC-Chips und Micro LEDs. Die marktführende Stellung hat seinen Preis. Per 2024 beträgt das KGV 18 und das KUV kommt auf 4.

Heute bestätigte die Jefferies-Anlysten das Ziel von 35 Euro, da man laut einer Investorenveranstaltung keine Bremseffekte spüre. Der Ordereingang entwickelt sich robust. Neue Anwendungen sollten die Marktführerschaft untermauern und zu höheren Margen führen. Insgesamt schlug das Aixtron-Management einen optimistischen Ton an. Das könnte neuen Schwung für die Aktie mitbringen.

LVMH: Steht der Konzern vor starken Zahlen? Positive Catalyst Watch von JPMorgan!

Liebe Leser,

Die Aktie von LVMH könnte kurzfristig in eine Phase der relativen Stärke eintreten. Im Juli wird der Konzern über das erste Halbjahr berichten und könnte dabei positiv überraschen. Das nehmen die Analysten von JPMorgan an. Denn sie setzen die Aktie heute auf die „Positive Catalyst Watch“ mit einem Kursziel von 750 Euro, was einen guten News Flow impliziert.

JPMorgan geht davon aus, dass diese "einmal mehr die Stärke des Luxusgüterherstellers aufzeigen". Die Unternehmen können gestiegene Preise i.d.R. leichter an die Kunden weitergeben. Luxusgüter werden sogar als Inflationsschutz und zur „Geldanlage“ gesehen. JPMorgan verweist auch auf die gesunkene Bewertung. Per 2023 beträgt das KGV nur 18. Historisch betrachtet, lag es eher im mittleren 20er Bereich. Dabei sollte LVMH sogar mit einem Aufschlag auf die Vergangenheit gehandelt werden, so JPMorgan.

Wenn die LVMH-Aktie akkumuliert wird und sich nach oben löst, können Trader mitgehen. Charttechnisch wäre Raum bis 600 Euro vorhanden!

Zoom Video: Verankert sich mit neuen Produkten - wie Zoom One – bei Enterprise-Kunden. Die Aktie bricht aus!

Liebe Leser,

Die Aktie von Zoom Video entwickelt seit Mai eine neue Aufwärtstendenz und koppelt sich markant von der jüngsten Schwäche des Nasdaq ab. Highlight ist der heutige Ausbruch aus der Base auf ein neues Zwischenhoch!

Zoom Video gelingt es sich besser bei den Enterprise-Kunden ins Boot zu setzen. Im ersten Quartal wuchsen sie um 24% auf 198.900. Neue Produkte sollen dazu beitragen, dass dieser Trend weitergeht. Mit der Einführung der neuen Produkte Zoom Contact Center (kanalübergreifende Lösung für Kontaktzentren mit optimierter Videounterstützung), Zoom Whiteboard (virtuelles Zentrum für asynchrone und Echt-Zeit-Zusammenarbeit) und Zoom IQ (Gesprächsanalyseplattform für Vertriebsteams) baut man das Kundenerlebnis aus und setzt auf den Trend zum hybriden Arbeiten.

Heute gab man den Startschuss für Zoom One bekannt. In einem Paket werden die Funktionen für Chat, Telefon, Meetings und Whiteboards zusammengefasst. Zudem implementierte man eine neue Übersetzungsfunktion. Diese übersetzt Englisch in zehn Sprachen (u.a. vereinfachtes Chinesisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Japanisch usw.) oder umgekehrt von einer dieser ins Englische. Die Übersetzung wird dabei eingeblendet. Das macht Zoom für den Austausch zwischen Business-Kunden und internationalen Teams nicht attraktiver. Der Markt könnte nun eine Wachstumsüberraschung spielen.

Russland drosselt die Gaslieferungen. Strompreise könnte bis zu fünf Jahre erhöht bleiben. Warum Solaredge profitiert!

Liebe Leser,

Die Aktie von Solaredge steuert auf den Big Picture-Breakout zu. Es gibt jetzt zwei Gründe, warum dieser gelingen kann!

1.) RWE geht davon aus die erhöhten Gas- und Strompreise könnten sich drei bis fünf Jahre fortsetzen. Das schafft einen Anreiz für den Kauf von PV-Anlagen und eine dezentrale Stromerzeugung. Solaredge liefert die Wechselrichter und Energiespeicher.

2.) In den USA wurden teilweise die Zölle auf Solarmodule für 24 Monate aufgehoben. Der Solarenergieausbau wird beschleunigt. Solaredge sollte mehr Nachfrage nach seinen Solarlösungen verzeichnen, zumal man sich mehr auf kommerzielle Verwendungen der Wechselrichter für Solarparks fokussiert.

Russland dreht den Gashahn sukzessive zu. Warum Verbio ein potenzieller Profiteur ist!

Liebe Leser,

Russland drosselt die Gaslieferungen nach Europa. Putin will die "Gasmengen weiter schrittweise reduzieren, um die Preise hochzuhalten", so Habeck. Aktuell fließen bereits 60% weniger Gas durch Nord Stream 1. Die Umstellung der Lieferketten benötigt Zeit. RWE schätzt die Phase mit erhöhten Gaspreisen könnte drei bis fünf Jahre anhalten.

Verbio wäre durch das Biomethan-Segment ein Profiteur von höheren Gaspreisen, da sich höherwertige Lieferverträge abschließen lassen und mehr Gas aus Nordamerika bezogen wird. Ab 2025 will man sechsstellige Tonnen-Mengen an fortschrittlichem BioLNG in den USA produzieren und nach Europa transportieren. Höhere Preise würden für einen deutlichen Wachstumsschub sorgen. Zudem rechnen Analysten damit, dass Verbio in den USA seine Bioethanolproduktion ausbaut, weil dort das regulatorische Umfeld und die Akzeptanz für Biokraftstoffe höher ist. Das Ziel ist Biomethan günstiger als Diesel anzubieten. Mittelfristig könnte Verbio auf 5 Mrd. Euro an Umsatz kommen. 2022 landet der Konzern bei 1,66 Mrd. Euro.

Was wichtiger ist: Verbio stellt sich geographisch und produktseitig breiter auf. "Wir wollen zukünftig erneuerbare Basiskomponenten für die chemische Industrie und Spezialprodukte für die Nahrungs- und Futtermittelindustrie anbieten und in die Produktion von synthetischem Methan und grünem Wasserstoff einsteigen", hieß es jüngst.

Die Aktie kam wegen der Biosprit-Diskussion in Deutschland unter Druck. Jetzt startet ein Rebound, da man von vorteilhaften Biomethan-Preisen auf mehrere Jahre hinaus profitieren könnte.

Regierung will Abstandsregel für Windräder kippen. Profiteur Energiekontor bricht aus!

Liebe Leser,

Die Aktie von Energiekontor bewegt sich nur 5% vom 52-Wochenhoch entfernt. In dieser Woche lief ein bedeutsamer Chart-Breakout aus der Konsolidierung seit April an. Das Unternehmen profitiert davon, dass die Bundesregierung die Abstandsregel für Windräder aushebeln will.

Wie gestern bekannt wurde, soll die Abstandsregel für Windräder per Gesetz gekippt werden. Dazu sollen das Planungs- und Baurecht sowie Naturschutz-Gesetz angepasst werden. Aktuell sind 0,8% der Fläche an Land für Windenergie ausgewiesen. Man möchte auf 2% kommen und damit die installierte Leistung auf 115 GW bis 2030 verdoppeln. Später könnte sie auf 165 GW ausgedehnt werden. Notwendig ist das, weil Deutschland das Ziel hat schon 2030 gut 80% und ab 2035 fast 100% des Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien zu decken.

Energiekontor würde die Änderung in die Hände spielen. Mehr Windparkprojekte könnten realisiert werden. Der Abbau von Bürokratie würde die Projektumsetzung zusätzlich beschleunigen. Das Know How des Unternehmens wird mehr nachgefragt. Aktuell umfasst die Pipeline von Energiekontor gut 7,7 GW. Zuletzt sollen ca. 4,4 GW an Windpark- und Solarprojekten davon auf Deutschland entfallen sein. Was kurzfristig lediglich ausbremst, sind Lieferkettenprobleme.